WGS-Burgdorf e.V. | 25 Jahre WGS
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Wir gratulieren der WGS für 25-jährige kommunalpolitische Tätigkeit

Im Rat der Stadt Burgdorf seit 1991

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Kurt-Ulrich Schulz, im Rat seit 1991 Fraktionsvorsitzender der WGS, Dietlind Lenz, Im Rat von 1991 bis 2001, Mitglied im Verwaltungsrat der Stadtsparkasse Burgdorf, Gabriele Heldt, im Rat von 1996 bis 2015, von 1996 bis 2001 Ortsvorsteherin von Schillerslage und 2001 bis 2006 erste Ortsbürgermeisterin von Schillerslage, Hartmut Unverzagt, im Rat von 1986 bis 1996 und von 2001 bis 2011, in dieser Zeit auch 1. und 2. stellv. Bürgermeister (von links nach rechts)

 

25 Jahre Wählergemeinschaft im Burgdorfer Stadtrat

Diese vier Ratsmitglieder vereinen insgesamt 75 Jahre ehrenamtliche Ratstätigkeit!

Gründung der „Wählergemeinschaft Südumgehung“

Autor: Wolfgang Obst

 

Als dezidierte Befürworter einer Südumgehung entschieden sich Kurt-Ulrich Schulz und Gabriele Heldt, mit anderen Gleichgesinnten im Jahr 1991 eine Wählergemein­schaft zu gründen, die einem entsprechenden Bauprojekt den Weg ebnen sollte. Damit fiel der Startschuss für das bis heute andauernde kommunalpolitische Enga­gement der WGS. Gleich auf Anhieb gelang den aufgestellten Kandidaten bei der Kommunalwahl 1991 mit 8,6 % Wählerstimmen der Einzug in den Stadtrat. Seit jeder nachfolgenden Wahlperiode gehören drei Kandidaten der WGS zum Mitgliederkreis des Stadtrates.  Von 1996 bis 2001 und von 2006 bis 2011 bildete die Wählerge­meinschaft eine Mehrheitsgruppe mit der SPD und den Grünen.

 

 

Umbenennung im Jahr 1999

1999 folgte die Umbenennung in „Unabhängige Wählergemeinschaft WGS“. Die 30 Mitglieder wollten mit der  veränderten Namensgebung zum Ausdruck bringen, dass sich ihre  kommunalpolitischen Interessen keinesfalls auf die Umsetzung einer Süd­umgehung reduzieren lassen.

 

Diese hatte sich mit der Mehrheitsentscheidung für die Nordumgehung zu diesem Zeitpunkt bereits als nicht mehr durchsetzbar erwiesen. Derzeit bilden der Vorsitzende der WGS, Dr. Volkhard Kaever, Wolfgang Obst und der Fraktionsvorsitzende Kurt-Ulrich Schulz die unabhängige WGS-Fraktion im Stadt­rat und sind in allen Ratsausschüssen und Arbeitsgruppen engagiert.

 

 

Politische Ziele

Wir unterstützen alle politischen Vorhaben, die unserer Meinung nach mit einer posi­tiven Auswirkung auf einen überwiegenden Teil der Einwohner verbunden sind.  Da­bei legen wir Wert auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen Ratsmit­gliedern und der Stadtverwaltung. Wenn es der Sache Burgdorfs dient, haben wir keinerlei Berührungsängste mit anderen Fraktionen und klammern uns nicht an par­teipolitische Vorbehalte. In der kommenden Wahlperiode von 2016 bis 2021 sind die Themen Schule (u.a. Gymnasium, IGS, Realschule, Grundschulen), Stadtentwick­lung mit der notwendigen Ausweisung neuer Baugebiete und die verkehrliche Ent­lastung der Innenstadt unsere Kernthemen.

 

Wir haben uns der berechtigten Sorgen und Nöte auch einzelner Bürger angenom­men und bei Konflikten nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Die Ratsmitglieder der WGS fühlen sich als unabhängige Bürgervertreter und nicht als Politiker. Die WGS hat keinen Kreis-, Bezirks-, Landes- oder Bundesverband. Niemand kann uns Anwei­sungen geben oder mit politischen Vorgaben versehen. Es gibt keinen Fraktions­zwang und gemäß der Kommunalverfassung sind wir nur unserem Gewissen ver­antwortlich.

 

Unser Motto lautet: Hilfe zur Selbsthilfe. Das beste Beispiel dazu hat der Heeßeler  SV geliefert: Gegen den Widerstand der CDU wurde dem HSV  vom Rat ein Zu­schuss  der Stadt für den Sporthallenbau in der Höhe von 1 Mio. DM bewilligt. Mit Ei­genleistungen und Krediten von mehr als 3 Mio. DM konnte der HSV die dringend benötigte Halle dann selbst bauen.

 

Weiterhin hat sich die WGS 2001 erfolgreich für die Gründung des Ortsrates Schi­llerslage eingesetzt: „Ein Dorf lebt Gemeinschaft“ – mit großem Erfolg durch die Dorferneuerung und den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Mit Gabriele Heldt und Ernst-August Thieleking konnte die WGS die ersten Ortsbürgermeister in Schi­llerslage stellen. Bei der Ortsratswahl 2011 verfehlte die WGS in Schillerslage um lediglich 10 Stimmen die absolute Mehrheit.

 

Das macht Mut und setzt Energien frei, um sich mit den Kandidatinnen und Kandi­daten der  WGS auch in den nächsten Jahrzehnten „Gemeinsam für Burgdorf“ als „Team für bürgernahe Politik“ zu engagieren.