WGS-Burgdorf e.V. | Cewe-Teiche als Segelrevier?
15963
page-template-default,page,page-id-15963,ajax_fade,page_not_loaded,,vertical_menu_enabled,side_area_uncovered_from_content,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-10.1.1,wpb-js-composer js-comp-ver-5.0.1,vc_responsive
 

Kiesteiche-Süd:

WGS will Nutzung durch die Öffentlichkeit ermöglichen.

Seit Jahrzehnten wird in Burgdorfs Süden Kies abgebaut. Zwischen dem Naturschutzgebiet Burgdorfer Holz und der Gemarkungsgrenze zum Lehrter Ortsteil Immensen sind große Wasserflächen entstanden.

Wenn 2022 der gewerbliche Kiesabbau endet, soll nach dem Willen der WGS ein Freizeitrevier für die Bevölkerung entstehen und der Naherholung dienen.

Volkhard Kaever, Vorsitzender der WGS, hält den Erwerb einer Teilfläche durch die Stadt Burgdorf für notwendig. Nur so könne der öffentliche Zugang gewährleistet werden. Man solle interessierten Vereinen, z.B. Seglern, Bogenschützen oder Tauchern, das Areal zur Nutzung anbieten.

Er fordert interessierte Vereine auf, baldmöglichst ein erstes Nutzungskonzept vorzulegen.

Von einer Verpachtung an Angler oder der alleinigen Nutzung als Hundebadesee rät Kaever jedoch ab. Das würde den Kreis der Nutzer zu sehr einschränken.

 

Während die Region Hannover einer öffentlichen Nutzung sehr positiv gegenübersteht, sie hat das Projekt als „Kiessee Süd“ ins regionale Naherholungsprogramm aufgenommen, tun sich Verwaltung und Teile des Rates damit schwer. Zwar hat bereits 2016 der zuständige Bauausschuss die Nutzung als Freizeitgebiet ab 2023 beschlossen. Eine von den Politikern geforderte Aufstellung der Kosten für die Unterhaltung hat die Verwaltung mit der Mitteilungsvorlage M 2018 0523 nunmehr erstellt.

Zügiges Handeln scheint geboten, da derzeit zwei weitere Teilflächen (insgesamt 27.000 qm für 44.000 Euro im Internet angeboten werden. Der Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Bau hat auf seiner Sitzung vom 17.04.2018 den Erwerb der Teilfläche durch die Stadt Burgdorf empfohlen und sich für den öffentlichen Zugang, allerdings aufgrund der hohen Folgekosten ohne die Einrichtung eines öffentlichen Badesees, ausgesprochen.

 

Text: Günther Diercks/ Dr. Volkhard Kaever