Custom Pages
[vc_separator type='transparent' color='' thickness='' up='20' down='7']
Portfolio
[vc_separator type='transparent' color='' thickness='' up='20' down='7']
Gewerbeansiedlung - WGS-Burgdorf e.V.
Beton statt Brot - Natur vergessen. Ortsratsmitglied Heinrich Bührke macht sich Gedanken zur geplanten Gewerbeansiedlung in Burgdorf.
WGS, Gewerbeansiedlung, Beton, Natur
16658
page-template-default,page,page-id-16658,ajax_fade,page_not_loaded,,vertical_menu_enabled,side_area_uncovered_from_content,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-10.1.1

Gewerbeansiedlung

Beton statt Brot – Natur vergessen?

Die laufenden Kosten sind da. Für alle. Geld wird also ständig benötigt. So funktionierten unsere Wirtschaft und unser enormer Wohlstand.
Die Natur, unser eigentlicher Lebensraum, scheint dabei immer weniger im Fokus zu stehen, wenn es darum geht Geld zu beschaffen. Sicher, es gibt Ausgleichsflächen. Diese stellen wohl kaum ein Äquivalent zum Original dar, welches auch oftmals dazu dient uns zu ernähren. Wie kann man das vergessen?
Der geradezu dekadente Überfluss am täglichen Brot scheint uns blind zu machen für die Erhaltung der Natur, sei diese ursprünglich oder kultiviert. Wir sprechen über Klimawandel und erleben die Fridays for Future Bewegung. Politik und Verwaltungen scheinen dieses alles gern für sich zu gebrauchen, halten sich selbst jedoch herzlich wenig daran.


Im letzten Informationsblatt der Kirche wurde wieder aufgerufen für „Brot für die Welt“ zu spenden. Die Kirche selbst hat aber anscheinend auch kein Problem damit Ackerland, und damit die Grundlage des Brotes, gegen Geld zu tauschen und betonieren zu lassen. (Für 30 Silberlinge ?)

Gem. einer Studie im Jahr 2018 durch eine amerikanische Firma hungern täglich 800.000.000 Menschen. 800 Mio. Diese Zahl ist schon schlimm genug und wird sich wohl kaum verbessert haben.

Nach Schätzung der vereinten Nationen leben aktuell 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde. Für das Jahr 2050 wird ein Anstieg auf 9 Milliarden erwartet.

Wir haben mit 2018 und 2019 nun Jahre erlebt, die im Niederschlag unter dem Durchschnitt lagen. Dazu sehr lange Phasen mit hohen Temperaturen. Dies bedeutet, dass für gleiche Erträge irgendwann das Wasser fehlen könnte und von den noch vorhandenen Flächen wesentlich geringere Mengen an benötigten Lebensmitteln zur Verfügung stehen werden. Importe über den Atlantik von gerodeten Wäldern sind eindeutig die falsche Lösung.

Es ist eindeutig und nicht zu leugnen was auf uns zu kommt.

Von uns Bürgern wurde vor einigen Jahren mehr Zivilcourage erwartet, und wir haben diese geleistet.  Wir Bürger erwartet von der Politik, auch oder besonders hier in Burgdorf, die Zeichen der Zeit erst zu nehmen und sich zu unserem Lebensraum zu bekennen, besser früher als zu spät.

Heinrich Bührke Ortsrat Schillerslage