Custom Pages
[vc_separator type='transparent' color='' thickness='' up='20' down='7']
Portfolio
[vc_separator type='transparent' color='' thickness='' up='20' down='7']
Verkehrsberuhigung Innenstadt - WGS-Burgdorf e.V.
Verkehrsberuhigung, Innenstadt, Burgdorf
16459
page-template-default,page,page-id-16459,ajax_fade,page_not_loaded,,vertical_menu_enabled,side_area_uncovered_from_content,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-10.1.1

Verkehrsberuhigung Innenstadt

In den Wahlaussagen der Bürgermeisterkandidatin der Grünen, Sinja Münzberg, findet sich die Forderung nach Einrichtung einer Fußgängerzone in der Marktstraße. Die anderen Kandidaten plädieren mehr oder weniger für die Beibehaltung der derzeitigen Situation.

Die Zukunft der Marktstraße

Die WGS sieht eine Sperrung der Marktstr. für den PKW-Verkehr kritisch und bezweifelt, dass mit einer solchen Maßnahme eine Aufwertung verbunden ist. Vielmehr müsse es zunächst darum gehen, den Durchgangsverkehr zu reduzieren. Dies kann durch verkehrslenkende Maßnahmen, z.B. Einrichten einer Einbahnstr. oder Unterbrechung der Durchfahrtmöglichkeit, geschehen.

Nach Auffassung der WGS sind aber auch Kaufmannschaft und Wirtschaftsförderung gefordert. In den letzten Jahren hat es kaum Investitionen einheimischer Immobilienbesitzer in der Innenstadt gegeben. Lautstark wird zwar versucht, Neuansiedlungen attraktiver Einkaufsstätten (z.B. Aue-Süd) zu verhindern. Das eigene Engagement fällt, mit wenigen Ausnahmen, aber nur marginal aus.

Zur Wiederbelebung der Burgdorfer Innenstadt ist nach Auffassung der WGS neben der Reduzierung des Durchgangsverkehrs, auch die Ansiedlung neuer, attraktiver Läden notwendig,

Wirtschaftsförderung ist gefragt

Hier ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Burgdorf gefragt. Die Kaufmannschaft zeigt naturgemäß wenig Interesse, sich möglicherweise einer Konkurrenz auszusetzen. Dem privaten Verein SMB, fehlt es an der erforderlichen Kompetenz.

Da es allein schon aus finanziellen Gründen, eine umfassende Veränderung der Verkehrssituation in der Innenstadt in absehbarer Zeit nicht geben wird, schlägt die WGS den Weg der kleinen Schritte vor.

Auf Anregung der WGS-Fraktion fordert die Gruppe SPD-Grüne-WGS das Linksabbiegen vom Schützenweg in die Markstr. zu unterbinden.


Linksabbiegen verhindern

Antrag der SPG/Grüne/WGS-Gruppe gemäß der Geschäftsordnung des Rates zur Ratssitzung am 08. Dezember 2016
mit der Bitte um Überweisung in den Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Liegenschaften und Verkehr

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

Die Gruppe SPD/Grüne/WGS beantragt eine Überprüfung der Verkehrsführung an der Kreuzung Schützenweg-Marktstr. im Hinblick auf eine Verbesserung der dortigen Verkehrssituation. Konkret schlagen wir vor, das Linksabbiegen vom Schützenweg auf die Marktstr. für Kfz zu verbieten.

Begründung:

Der Schützenweg, teilweise ohne Bürgersteig, stellt durch die starke Kfz-Nutzung eine zunehmende Gefahrenquelle für Fußgänger und Radfahrer dar. Der erhöhte PKW-Verkehr ergibt sich vor allem aus der Tatsache, dass die Strecke „Schützenplatz/Schützenweg“ vermehrt zur Umfahrung der Ampel an der Post genutzt wird (siehe Artikel der HAZ vom 07.10.2016). Zudem wird die Strecke „Schlossstr./Schützenweg“ zur Umfahrung der Einbahnstraßenregelung in der Poststr. genutzt. Die Kreuzung Marktstr. – Schützenweg – Minnenstr. ist dadurch überlastet. Die Rechts-vor-Links Regelung wird häufig von Kfz-Nutzern der Marktstr. missachtet. Eine Verbesserung der Verkehrssituation an der Einmündung Schützenweg/Marktstr. ist daher aus Sicht der SPD/Grüne/WGS-Gruppe dringend notwendig.

Nach Auffassung der SPD/Grüne/WGS-Gruppe könnte durch ein Verbot des Linksabbiegens vom Schützenweg auf die Marktstr., als eine einfache und kostengünstige Maßnahme, ein erster Schritt im Hinblick auf die Verbesserung der Verkehrssituation in der oberen Marktstr. erreicht werden.

gez.  Gerald Hinz           gez.  Hartmut Braun               gez.  Dr. Volkhard Kaever

Text und Fotos: Günther Diercks